Der Terrassenboden entscheidet, wie sich Deine Terrasse anfühlt, wie viel Pflege sie braucht und wie lange sie schön bleibt. Auf dieser Seite findest Du alle Materialien unseres Sortiments im Überblick, mit ihren Stärken und den Fragen, die Du Dir vor dem Kauf stellen solltest.

Muster für Terrassenboden: WPC hellgrau und anthrazit, BPC braun, Lärche

Die Materialien im Vergleich

Für einen wetterfesten Terrassenboden gibt es drei große Gruppen: Verbundwerkstoffe aus Holz und Kunststoff (WPC), Verbundwerkstoffe aus Bambus und Kunststoff (BPC) und Massivholz. Jede Gruppe hat ihre eigene Logik.

Holz oder WPC Terrasse?

Die häufigste Frage beim Terrassenboden. Holz ist ein Naturprodukt: Es arbeitet, vergraut und braucht Pflege, wenn es seinen Farbton behalten soll. Dafür fühlt es sich natürlich an und lässt sich mit einfachem Werkzeug bearbeiten.

WPC ist gleichmäßig und pflegeleicht, splittert nicht und braucht kein Öl. Es dehnt sich bei Wärme in der Länge stärker aus als Holz und heizt sich in dunklen Farben in der Sonne spürbar auf. Wer viel barfuß läuft und wenig pflegen will, ist mit WPC oder BPC meist glücklicher.

Terrassendielen: welches Holz?

Für Terrassendielen aus Holz setzen wir auf heimisch verfügbare Nadelhölzer statt auf Tropenholz. Douglasie und Lärche bringen von Natur aus Harz und Kernholz mit, das sie gegen Witterung schützt.

MaterialOptikPflegeBarfußgefühl
WPCgleichmäßig, Holzstruktur geprägtgering: abkehren, abspülenglatt, splitterfrei
BPCwarm, feine Faserstrukturgeringglatt, splitterfrei
Douglasierötlich, lebendige Maserungmittel: ölen oder vergrauen lassennatürlich, glatte Seite empfohlen
Lärchehoniggelb, später silbergraumittelnatürlich, glatte Seite empfohlen

Worauf es bei einem wetterfesten Terrassenboden ankommt

Wetterfest wird ein Terrassenboden nicht allein durch das Material, sondern durch die Bauweise. Wasser muss ablaufen, Luft muss unter den Belag kommen, und die Dielen dürfen nirgends dauerhaft im Nassen liegen.

  • Gefälle von 1 bis 2 % vom Haus weg, in Längsrichtung der Dielen.
  • Fugen zwischen den Dielen, damit Regen abläuft und das Material arbeiten kann.
  • Eine Unterkonstruktion, die mit Pads oder Stelzlagern vom Boden getrennt ist.

Breite und Oberfläche

Breite Terrassendielen lassen eine Fläche ruhiger wirken und sparen Fugen, schmale wirken lebendiger. Geriffelte Oberflächen sind ein Gestaltungsmerkmal; rutschfest macht sie die Riffelung nicht automatisch. Für Bereiche, in denen Du viel barfuß läufst, empfehlen wir die glatte oder fein gebürstete Seite.

Häufige Fragen zum Terrassenboden

Welcher Terrassenboden ist am langlebigsten?

Bei richtiger Bauweise halten WPC, BPC, Douglasie und Lärche viele Jahre. Entscheidend sind Unterkonstruktion, Gefälle und Belüftung. Ein schlecht gebauter Boden fällt bei jedem Material früher aus.

Sind Terrassendielen wasserdicht?

Nein, und das sollen sie auch nicht sein. Terrassendielen werden mit Fugen verlegt, damit Regen abläuft. Wer eine dichte Fläche braucht, etwa über einem Wohnraum, braucht darunter eine Abdichtung.

Was ist der Unterschied zwischen Terrassenbelägen und Terrassendielen?

Terrassenbeläge ist der Oberbegriff, dazu gehören auch Platten aus Stein oder Keramik. Terrassendielen sind die langen Bretter aus Holz oder Verbundwerkstoff, um die es in diesem Shop geht.

Verkaufsstart in Kürze

Der Verkauf hat noch nicht begonnen. Trag Dich in die Warteliste ein, dann bekommst Du eine E-Mail, sobald terrassendiele.SHOP öffnet.